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Stefan Gorol holt sensationell Gold bei Deutscher U23-Meisterschaft

F├╝r eine der gr├Â├čten ├ťberraschungen bei den Deutschen U23-Meisterschaften sorgte der Hochzoller Stefan Gorol im Trikot der DJK Friedberg. Bereits im Vorlauf ├╝ber 400 Meter lief der 22-J├Ąhrige erstmals in seiner Karriere eine Zeit unter 47 Sekunden und zog mit 46,97 Sekunden als Vorlaufschnellster in das Finale ein. Mit all seiner Erfahrung hielt er sich auf der g├╝nstigen Bahn vier zun├Ąchst im Rennen zur├╝ck und lag 100 Meter vor dem Ziel noch an Position vier. St├╝ck f├╝r St├╝ck arbeitete er sich dann in einem packenden Finish nach vorne und gewann am Ende sensationell die Goldmedaille in 46,85 Sekunden, nur zwei Hundertstel Sekunden vor dem Zweitplatzierten Philipp Kleemann von der SG Johannesberg 1926 aus Hessen. Johannes Trefz von der LG W├╝rm Athletik belegte den Bronzeplatz in 46,93 Sekunden. Ebenfalls noch unter 47 Sekunden blieb der dritte Bayer im Finale, Benedikt Wiesend von der LG Stadtwerke M├╝nchen. Ich habe geschaut, dass ich locker bleibe. Auf der Zielgeraden ist es mir dann gelungen, mich ganz nach vorn zu schieben, so die Aussage vom neuen Deutschen U23- Meister. Schon am Morgen habe er gemerkt, dass heute etwas geht. Einziger kleiner Wermutstropfen dabei, dass er die Einzel-Qualifikationsnorm zur U23-EM um 25 Hundertstel verpasste. Allerdings wird er voraussichtlich mit der 4x400 Meter Staffel bei der U23-EM in Tampere/Finnland an den Start gehen k├Ânnen.
F├╝r den Augsburger Studenten ist es der gr├Â├čte Erfolg seiner Karriere und verdienter Lohn f├╝r ihn und seinen Trainer Heinz Schrall f├╝r die langj├Ąhrige und unerm├╝dliche Trainingsarbeit miteinander. Kontinuierlich hat sich Stefan Gorol Jahr f├╝r Jahr gesteigert. 2010 wurde er bereits einmal Deutscher Jugendmeister in der Halle. Auch f├╝r die DJK Friedberg ist es der gr├Â├čte Erfolg in der Vereinsgeschichte.
Wenige Stunden sp├Ąter trat er gemeinsam mit Konstantin Bauer, Fabian B├Âck und Maximilian Meixner in der 4x400 Meter Staffel. Mit Platz neun in 3:21,45 Minuten waren sie zwar nicht ganz zufrieden, aber die Freude ├╝ber den Titel von Stefan Gorol schm├Ąlerte dies keinesfalls.

Autor: Karin Wiegmann (19.06.2013)