Satzung

Satzung

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Verreinssatzung

  1. Name und Wesen
    1. Der 1957 in Friedberg gegr├╝ndete DJK-Verein f├╝hrt den Namen "Deutsche Jugendkraft - Friedberg e.V." Der Verein hat seinen Sitz in Friedberg.
      Der Verein ist mit Nr. 156 im Vereinsregister in Aichach eingetragen.
    2. Der Verein ist Mitglied des DJK Sportverbandes und des DJK-Di├Âzesanverbandes Augsburg. Er untersteht dessen Satzung und Ordnungen.
    3. Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes bzw. der Fachverb├Ąnde und untersteht zugleich deren Satzungen und Ordnungen mit gleichen Rechten und Pflichten.
    4. Der Verein verfolgt ausschlie├člich und unmittelbar gemeinn├╝tzige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbeg├╝nstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
      Der Verein ist selbstlos t├Ątig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
    5. Der Verein ist Jugendpflegeorganisation f├╝r die DJK-Sportjugend und Bildungsgemeinschaft f├╝r die jugendlichen und erwachsenen Mitglieder.
    6. Das gegenw├Ąrtige und zuk├╝nftige Verm├Âgen des Vereins darf nur f├╝r die F├Ârderung des Sportes und f├╝r die in dieser Satzung beschriebenen Zwecke verwandt werden. Beim Ausscheiden von Mitgliedern aus dem Verein, erhalten sie weder Entsch├Ądigungen f├╝r den Verlust ihres Anteils am Vereinsverm├Âgen noch Zuwendungen sonstiger Art aus Mitteln des Vereins.
      Keine Person darf durch Ausgaben, die den in dieser Satzung festgelegten Zielen des Vereins fremd sind oder durch unverh├Ąltnism├Ą├čig hohe Verg├╝tungen beg├╝nstigt werden. Aufwendungen, die von Amtstr├Ągern oder Mitgliedern im Interesse des Vereins gemacht werden, k├Ânnen erstattet werden.
    7. Das Gesch├Ąftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
    8. Bei Aufl├Âsung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks darf das Verm├Âgen nur f├╝r steuerbeg├╝nstigte Zwecke verwendet werden.
  2. Ziele und Aufgaben
  3. Der Verein will seinen Mitgliedern in den einzelnen Abteilungen und Sportarten sachgerechten Sport erm├Âglichen und der gesamtmenschlichen Entfaltung nach der Botschaft Christi dienen.
    Er vertritt das Anliegen des Sports in Kirche und Gesellschaft.
    Der Erreichung dieser Ziele dienen folgende Aufgaben:

    1. Der Verein f├Ârdert den Leistungs- und Breitensport; er sorgt f├╝r die Bestellung geeigneter ├ťbungsleiter und ├ťbungsleiterinnen und f├╝r die notwendige Ausbildung aller F├╝hrungskr├Ąfte durch Teilnahme an Schulungskursen und f├Ârdert die Heranbildung des F├╝hrungsnachwuchses.
    2. Er bem├╝ht sich um die Erziehung und Bildung seiner Mitglieder in Freizeit und Geselligkeit zu verantwortungsbewussten Christen und Staatsb├╝rgern, zur Achtung der Andersdenkenden und Wahrung der W├╝rde des Einzelnen in einer freien, rechtsstaatlichen, demokratischen Lebensordnung.
    3. Er sorgt f├╝r ausreichenden Versicherungsschutz und entsprechende Ma├čnahmen zur Unfallverh├╝tung.
    4. Er arbeitet mit den ├Ârtlichen Sportvereinen in guter sportlicher Kameradschaft zusammen.
      Die Zusammenarbeit mit den deutschen Sportverb├Ąnden und den Sportvereinen hat zur Voraussetzung die parteipolitische Neutralit├Ąt und die religi├Âse und weltanschauliche Toleranz.
    5. Er ist bereit, Aufgaben in Kirche und Gesellschaft mit zu tragen.
      Er vertritt das Anliegen des Sports in Kirche und Gesellschaft.
  4. Mitgliedschaft
    1. Der Verein nimmt in ├Âkumenischer Offenheit jeden als Mitglied auf, der die Ziele und Aufgaben der DJK anerkennt.
    2. Der Verein unterscheidet in der Mitgliedschaft
      1. Aktive Mitglieder
      2. die regelm├Ą├čig Sport treiben oder aktiv in der F├╝hrung t├Ątig sind.
        Die altersm├Ą├čige Gliederung der DJK-Sportjugend richtet sich nach den Jugendordnungen der einzelnen Fachverb├Ąnde.
      3. Passive Mitglieder
      4. die bereit sind, an den Veranstaltungen der DJK teilzunehmen und die Aufgaben, des DJK-Vereins zu f├Ârdern und einen Beitrag zu leisten.
      5. Ehrenmitglieder und F├Ârderer
      6. die sich um den Verein, in besonderem Ma├če verdient gemacht haben.
      Der Verein ehrt selbst verdiente Mitglieder oder beantragt Ehrungen f├╝r sie nach den Ehrenordnungen des Bundes- und Di├Âzesanverbandes.
    3. Alle Mitglieder ├╝ber 16 Jahre haben Stimm- und Wahlrecht.
    4. Aufnahme, Austritt, Ausschluss
      1. ├ťber die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vereinsvorstand. Die Anmeldung zur Aufnahme in den DJK-Verein erfolgt durch schriftlichen Aufnahmeantrag beim Vereinsvorstand. F├╝r das Aufnahmeverfahren ist die vom Verein beschlossene Ordnung verbindlich. Bei minderj├Ąhrigen. Antragstellern ist die schriftliche Einwilligung der gesetzlichen Vertreter (Eltern-, Vormund) erforderlich.
      2. Die Mitgliedschaft endet au├čer durch Tod durch Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.
      3. Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erkl├Ąrung an den Vorsitzenden. Er wird zum Ende des Jahres, unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen und nach Erf├╝llung aller Verpflichtungen gegen├╝ber dem Verein wirksam.
      4. ├ťber den Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein entscheidet der Gesamtvorstand. Der Ausschluss hat zu erfolgen, wenn das Mitglied offenkundig und fortgesetzt gegen die satzungsgem├Ą├č geforderten Mitgliedsverpflichtungen verst├Â├čt.
        Dem Mitglied, das ausgeschlossen werden soll, ist Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. ├ťber den Ausschluss entscheidet der Vorstand durch Beschluss, der schriftlich niederzulegen, mit Gr├╝nden zu versehen und vom Vorsitzenden sowie einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.
        Der Beschluss ist dem betroffenen Mitglied zuzustellen.
    5. Pflichten der Mitglieder
      1. Am Sport und Gemeinschaftsleben der DJK aktiv teilzunehmen und die Satzung und die Ordnungen der DJK zu erf├╝llen.
      2. Im Sport eine faire und kameradschaftliche Haltung zu zeigen und die Pflichten gegen├╝ber den Fachverb├Ąnden zu erf├╝llen.
      3. Die festgesetzten Beitr├Ąge zu entrichten.
  5. Organe
  6. Die Organe zur Leitung und Verwaltung des Vereins sind
    die Mitgliederversammlung
    der Vorstand (ggf. gesch├Ąftsf├╝hrender Vorstand)

    Der Vereinsvorstand

    1. Zusammensetzung
      Zum Vereinsvorstand geh├Âren der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende, der Geistliche Beirat, der Gesch├Ąftsf├╝hrer, der Kassenwart, die Frauenwartin, der Sportwart, die Jugendleitung und die Abteilungsleiter f├╝r die einzelnen Sportarten sowie der Pressewart.
      Vorstand im Sinne des ┬ž 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Sie k├Ânnen den Verein nur gemeinschaftlich vertreten.
      Der gesch├Ąftsf├╝hrende Vorstand (1. Vorsitzende, stellvertretender Vorsitzende, Kassier, geistl. Beirat und Gesch├Ąftsf├╝hrer) ist f├╝r Aufgaben zust├Ąndig, die aufgrund ihrer Dringlichkeit einer schnellen Erledigung bed├╝rfen. Er erledigt au├čerdem Aufgaben deren Behandlung durch den Gesamtvorstand nicht notwendig ist.
      Der Gesamtvorstand ist ├╝ber die T├Ątigkeit des gesch├Ąftsf├╝hrenden Vorstandes laufend zu informieren.
      Der Vorsitzende, sein Stellvertreter, der Gesch├Ąftsf├╝hrer und der Pressewart haben das Recht, an allen Sitzungen der Abteilungen und Aussch├╝sse beratend teilzunehmen.
    2. Aufgaben des Vereinsvorstandes
      Aufgabe des Vereinsvorstandes ist die Leitung und Verwaltung des Vereins nach Ma├čgabe der Satzung und der Beschl├╝sse der Mitgliederversammlung und die allgemeine Vertretung des Vereins nach innen, und au├čen.
      Die Bewilligung von Ausgaben.
    3. Aufgaben der Vorstandsmitglieder
      Alle Vorstandsmitglieder sind mitverpflichtet und mitverantwortlich f├╝r die Verwirklichung der Ziele und Aufgaben der DJK.
      Die Aufgaben im Einzelnen sind:
      Der Vorsitzende ist f├╝r die F├╝hrung des Vereins verantwortlich. Er vertritt den Verein nach innen und au├čen, beruft und leitet die Sitzungen und Versammlungen.
      Der Geistliche Beirat erf├╝llt seine Aufgaben in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand, mit dem er sich um die religi├Âse Bildung und um die allgemeinen erzieherischen Aufgaben im Verein bem├╝ht. Zu seinen besonderen Aufgaben geh├Ârt der seelsorgliche Dienst an den Vereinsmitgliedern.
      Der Gesch├Ąftsf├╝hrer f├╝hrt die laufenden Vereinsgesch├Ąfte im Auftrag des Vorstandes, er f├╝hrt den Schriftwechsel des Vereins, fertigt die Einladungen und schreibt die Protokolle.
      Der Kassenwart verwaltet die Kasse, stellt den Jahresabschluss auf und f├╝hrt die Mitgliederliste.
      Die Kasse wird von den gew├Ąhlten Kassenpr├╝fern unter Vorlage der B├╝cher und Belege gepr├╝ft.
      Dem Jugendleiter und der Jugendleiterin sind die Betreuung und Vertretung der Jugend- und Sch├╝lerabteilung aufgetragen. Sie erf├╝llen ihre Aufgaben im Rahmen der DJK-Jugendordnung.
      Der Sportwart ist verantwortlich f├╝r den gesamten Sportbetrieb des Vereins.
      Die Frauenwartin vertritt die Anliegen des Frauensports im Vorstand.
      Sie wird von den wahlberechtigten weiblichen Mitgliedern gew├Ąhlt und von der Mitgliederversammlung best├Ątigt.
      Die Abteilungsleiter haben die verantwortliche Leitung ihrer Abteilung und sorgen f├╝r deren geordneten Sportbetrieb.
      Der Pressewart arbeitet, wenn vorhanden, in der Redaktion der Vereinszeitung mit, fertigt die Berichte f├╝r die Tagespresse, h├Ąlt die Verbindung mit den Pressestellen in Kreis-, Di├Âzese, Land- und DJK-Sportamt.
    4. Wahl und Beschlussf├Ąhigkeit
      Die Mitglieder des Vereinsvorstandes werden von der Jahresmitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) auf zwei Jahre gew├Ąhlt. Er bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Der Geistliche Beirat wird von der kirchlichen Stelle im Einvernehmen mit dem Vorstand bestellt.
      Der Jugendleiter und die Jugendleiterin werden von der DJK-Sportjugend im Alter von 10 - 18 Jahren gew├Ąhlt. Ihre Bestellung bedarf der Best├Ątigung durch die Jahreshauptversammlung.
      Die Abteilungsleiter werden von den Abteilungen gew├Ąhlt.
      Der Vorstand trifft seine Beschl├╝sse in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden einberufen werden.
      Der Vorstand ist beschlussf├Ąhig, wenn mindestens die H├Ąlfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Er fasst alle Beschl├╝sse mit einfacher Mehrheit. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
      Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Gesamtvorstand berechtigt ein neues Mitglied kommissarisch bis zur n├Ąchsten Wahl zu berufen.

    Die Mitgliederversammlung

    Der Verein h├Ąlt die Mitgliederversammlung in folgenden Formen:
    Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung)
    Au├čerordentliche Mitgliederversammlung

    1. Zusammensetzung
      Zur Mitgliederversammlung geh├Âren der Vereinsvorstand und die ├╝ber 16-j├Ąhrigen Mitglieder. J├╝ngere Vereinsmitglieder k├Ânnen der Mitgliederversammlung als G├Ąste beiwohnen.
    2. Aufgaben der Mitgliederversammlung
      Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:
      1. Beratung und Beschlussfassung ├╝ber die Angelegenheiten grunds├Ątzlicher Bedeutung f├╝r den Verein (Satzungs├Ąnderungen, Aufl├Âsung des Vereins, Aufnahme eines anderen Vereins oder Zusammenschluss mit anderen Vereinen, Eintritt in die Verb├Ąnde des Deutschen Sports oder Austritt.
      2. Beratung und Beschlussfassung aller Fragen, die von so gro├čer Wichtigkeit sind, dass durch sie wesentliche Grundlagen des Vereinslebens betroffen werden.
      3. Wahl und Entlastung des Vorstandes oder von Vorstandsmitgliedern und Wahl der Kassenpr├╝fer.
      4. Beschlussfassung ├╝ber die Jahresrechnung des Vereins ├╝ber das abgelaufene Vereinsjahr.
      5. Festsetzung der Vereinsbeitr├Ąge.

      6. Zu den unter a) und b) genannten Aufgaben kann auch eine au├čerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden durch den Vorstand oder wenn 1/3 der Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe der Gr├╝nde diese beim Vorstand beantragt.
        Ein Beschluss, der sich auf die Angelegenheiten des Punktes a) bezieht, bedarf einer Stimmenmehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder.
        Wenn die Mitgliederversammlung als Jahreshauptversammlung einmal j├Ąhrlich durchgef├╝hrt wird, liegt ihr folgende Tagesordnung zugrunde:
        Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes,
        Vorlage der Jahresabrechnung des Vereins f├╝r das abgelaufene Haushaltsjahr durch den Kassenwart,
        Bericht der Kassenpr├╝fer,
        Verabschiedung eines Haushaltsplanes und Beschluss zum Vereinsbeitrag f├╝r das laufende Gesch├Ąftsjahr,
        Annahme des Jahresterminplanes, Verschiedenes.
    3. Verfahrensbestimmungen
      Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens 2 Wochen durch die Tagespresse einzuberufen.
      Antr├Ąge auf ├änderung der Satzung und zu den Angelegenheiten, bei denen zur Beschlussfassung eine 3/4 Mehrheit erforderlich ist, m├╝ssen 1 Woche im Voraus schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.
      Die Mitgliederversammlung ist beschlussf├Ąhig, wenn sie ordnungsgem├Ą├č eingeladen ist.
      Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschl├╝sse, soweit nichts anderes bestimmt ist, mit einfacher Stimmenmehrheit. Jedes Mitglied hat eine Stimme, Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
      Die Wahlen zum Vereinsvorstand erfolgen in der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit.
      Wahlen werden grunds├Ątzlich in geheimer Abstimmung durchgef├╝hrt, Abstimmung durch Handzeichen gen├╝gt, wenn diese beantragt wird und sich kein Widerspruch ergibt.

      Das Vorschlagsrecht f├╝r die Wahlen haben:
      die Mitgliederversammlung und
      der Vereinsvorstand.

      Die in einer Mitgliederversammlung gefassten Beschl├╝sse sind in einem Protokoll festzuhalten, das vom Vorsitzenden oder dem Versammlungsleiter und dem Gesch├Ąftsf├╝hrer (Protokollf├╝hrer) zu unterzeichnen ist.
      Die Mitgliederversammlung ist ohne R├╝cksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussf├Ąhig.
  7. Verg├╝tungen f├╝r die Vereinst├Ątigkeit
    1. Die Vereins- und Organ├Ąmter werden grunds├Ątzlich ehrenamtlich ausge├╝bt.
    2. Bei Bedarf k├Ânnen Vereins├Ąmter im Rahmen der haushaltsrechtlichen M├Âglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentsch├Ądigung nach ┬ž 3 Nr. 26a EStG ausge├╝bt werden.
    3. Die Entscheidung ├╝ber eine entgeltliche Vereinst├Ątigkeit nach Nr. 2 und f├╝r Zuwendungen an aktive Sportler, trifft der Vorsitzende. Gleiches gilt f├╝r die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
    4. Der Vorsitzende wird erm├Ąchtigt, T├Ątigkeiten f├╝r den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Verg├╝tung oder Aufwandsentsch├Ądigung zu beauftragen. Ma├čgebend ist die Haushaltslage des Vereins.
    5. Zur Erledigung der Gesch├Ąftsf├╝hrungsaufgaben und zur F├╝hrung der Gesch├Ąftsstelle ist die Vorstandschaft erm├Ąchtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen M├Âglichkeiten, hauptamtlich Besch├Ąftigte anzustellen.
    6. Im ├ťbrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach ┬ž 670 BGB f├╝r solche Aufwendungen, die ihnen durch die T├Ątigkeit f├╝r den Verein entstanden sind. Hierzu geh├Âren insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon.
    7. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz sollte innerhalb einer Frist von drei Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gew├Ąhrt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die pr├╝ff├Ąhig sein m├╝ssen, nachgewiesen werden.
    8. Von der Vorstandschaft k├Ânnen per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen M├Âglichkeiten Grenzen ├╝ber die H├Âhe des Aufwendungsersatzes nach ┬ž 670 BGB festgesetzt werden.
    9. Weitere Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins, die von der Vorstandschaft erlassen und ge├Ąndert wird.
  8. Austritt
  9. Der Austritt (aus dem DJK-Bundesverband) kann nur in einer mit dem Tagesordnungspunkt "Austritt" mit einer Frist von 14 Tagen einberufenen Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit bei Anwesenheit von mindestens der H├Ąlfte der stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
    Sollte bei der ersten Versammlung nicht die erforderliche H├Ąlfte der Mitglieder anwesend sein, so ist eine zweite Versammlung schriftlich mit gleichen Fristen einzuberufen, die dann mit 3/4 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussf├Ąhig ist.
    Die Einladung zur Mitgliederversammlung ist gleichzeitig dem Kreisverband und dem Di├Âzesanverband vorzulegen.
    Der Austrittbeschluss (Auszug aus dem Protokoll) ist dem Kreis-, Di├Âzesan- und Bundesverband mitzuteilen.
    Der Austritt wird erst rechtskr├Ąftig am Ende des Kalenderjahres und wenn der Bundesverbandsvorstand den Austritt nach Erf├╝llung aller bestehenden Verpflichtungen best├Ątigt.
    Im Falle des Ausschlusses oder des Austritts des Vereins aus dem DJK-Bundesverband fallen Verm├Âgenswerte, die dem Verein zum Zweck der Sportpflege vom Bundesverband, Bistum oder der Pfarrgemeinde zur Verf├╝gung gestellt wurden, an den Geber zur├╝ck zur weiteren Verwendung f├╝r die Sportpflege.

  10. Aufl├Âsung
  11. Die Aufl├Âsung des Vereins kann nur in einer mit dem Tagesordnungspunkt "Aufl├Âsung" mit einer Frist von 14 Tagen einberufenen Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit bei Anwesenheit von mindestens der H├Ąlfte der stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
    Sollte bei der ersten Versammlung nicht die erforderliche H├Ąlfte der Mitglieder anwesend sein, so ist eine zweite Versammlung schriftlich mit gleichen Fristen einzuberufen, die dann mit 3/4 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussf├Ąhig ist.
    Die Einladung zur Mitgliederversammlung ist gleichzeitig dem Kreisverband und dem Di├Âzesanverband vorzulegen.
    Der Aufl├Âsungsbeschluss (Auszug aus dem Protokoll) ist dem Kreis-, dem Di├Âzesan- und dem Bundesverband unverz├╝glich mitzuteilen.
    Bei Aufl├Âsung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks f├Ąllt das Verm├Âgen des Vereins an die Pfarrgemeinde in der der Verein seinen Sitz hat. Diese hat es unmittelbar und ausschlie├člich f├╝r gemeinn├╝tzige Zwecke, und zwar f├╝r die Sportpflege oder falls dies nicht m├Âglich ist, f├╝r die Jugendarbeit zu verwenden.